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Ein Logo – ja logisch!

Das eigene Logo zeichnen oder mit KI stricken?

Ja, beides gerne ausprobieren. Und wenn es nur als Ideenfinder oder Anregung genutzt wird.

„Mein Name ist Tina Jung von Pixel & Linie. Für mein Büro wollte ich ein Logo, das ein sympathisches Gefühl aber auch eine individuelle Identität rüberbringt. Seitdem hat sich in der Form viel verändert, aber in der Funktion wenig. Für Euch ein paar wertvolle und zeitlose Gedanken…“

  • Passt das Motiv wirklich zu meinem Unternehmen? Ein schöner Schriftzug ist auch als Logo möglich. Die Charaktere der Schrift und Deines Unternehmens finden sich bestens in einer gleichen Anmutung wieder. Ebenso die passende Farbwahl wie warme oder kühle Farben, wie viel Leuchtkraft oder pastellige Harmonie. Wähle am besten nur eine oder zwei Farben, na gut, drei gehen auch. Wirkt es historisch, klassisch, modern oder futuristisch? Wie möchtest Du Dich selbst sehen?

 

  • Dein Logo ist eine Wort-Bild-Marke? Das Bild symbolisiert Dein Unternehmen, die Schrift ergänzt, nennt den Bereich (z.B. Bürodienstleistung usw.) oder Deinen Namen. Auf jeden Fall ist es für Dein Unternehmen hilfreich, wenn mit dem Logo schon klar rüberkommt, um was es geht. Fantasienamen sind immer sehr schön, schieben jedoch einen Erklärungsbedarf hinterher. Das macht es nicht einfacher.

 

  • Wie individuell wirkt Dein Logo? Es ist sehr hilfreich, ausgiebig zu googeln, wie Logos anderer Unternehmen der gleichen Branche aussehen. Ideen aufzugreifen ist durchaus erlaubt. Selbstverständlich braucht es dann einen individuellen Anstrich. Eine runde Form mit ein paar Punkten oder Quadraten ist vielleicht etwas beliebig. Wenn man mit Einzelelementen arbeitet, sollte die Anzahl immer eine Bedeutung haben. Z.B. ein Dreieck, wenn man drei Tätigkeitsbereiche in einer Branche abdecken kann.

 

  • In welcher Form und in welchem Dateiformat stellt Dir Dein KI-Programm Dein Logo zur Verfügung? Eine Bekannte hat sich ein wirklich sehr schönes Logo erstellen lassen, was auch super gut zu ihrem Business passt. Sie hat einen guten Blick. Die Datei-Formate, die das Programm ausgespuckt hat, waren brauchbar, jedoch die Informationen und Angaben stellten sich bei genauerem Hinsehen als völlig falsch heraus. Die angeblich verwendete Schrift sah total anders aus, und die Farbwerte waren weder das leichte ROSA noch das tragende DUNKELROT. Bitte hier Vorsicht und genau prüfen.

Das eigene Logo.

Sicherlich hast Du schon eins. Vielleicht hast Du es sogar selbst entworfen oder warst am Entwurf intensiv beteiligt. Immerhin soll es Dir auch lange gefallen, und Du möchtest Dich und Dein Unternehmen darin wiederfinden. Eine Bekannte von mir hatte seinerzeit eine total schöne Blüte auf Ihrer Visitenkarte – nur war sie Notarin und hatte kein Blumenladen. Das passt dann halt nicht so. Dein Logo soll Deine Kunden sachlich ansprechen und Dich mit Deinem Angebot sympathisch rüberbringen.

Was soll das Logo leisten?

Soweit so gut, wäre da nicht auch zu beachten, dass das Logo für Dich „arbeiten“ muss. Hierzu wird es auf Herz und Nieren geprüft und muss sich folgende Fragen gefallen lassen:

  • Kann mein Logo für verschiedene Medien eingesetzt werden? Für digitale Werbung oder Social Media gibt es eine Version im RGB Farbraum (Monitor), z.B. eine .JPG-Datei oder eine .GIF-Datei, auch andere Bildformate sind möglich. Für Printwerbung wie Schilder, Aufkleber für Deine Auto, Poster oder Visitenkarten sollte eine Version vorliegen, die keine Bilddatei ist, z.B. eine .AI-Datei oder eine Druckoptimierte .PDF-Datei, beliebt auch eine Datei im Corel-Draw oder ähnliches im CMYK-Farbraum (Druck). Diese Dateien nennt man auch Vector-Datei oder in Kurven/Pfade. Es gibt keine Probleme beim Skalieren. Ideal ist darüber hinaus noch eine weitere Version für einfarbige Verwendung wie Stempel, Prägung oder Leuchtwerbung.

 

  • Hat Dein Logo für diese Verwendungszwecke definierte Farbangaben? Ja, ok, ROT oder HELLGRÜN ist schon mal ein Anfang, reicht jedoch nur bedingt, wenn man aus einem Insta Post-Bild einen Flyer erstellen möchte. Dafür ist es besser, ein Bildbearbeitungsprogramm zu nutzen und im allerbesten Fall sogar einen Monitor mit Kalibrierautomatik. So bekommt man schon vor dem Druck eine bessere Kontrolle über das zu erwartende Farbergebnis. Eine restliche Ungenauigkeit bleibt, da beide Farbräume sehr unterschiedlich funktionieren. Im Internet findet man Tabellen zur Umrechnung der Farbräume. https://www.farbtabelle.at/farben-umrechnen/

 

  • Hat Dein Logo eine klare Form? Je einfacher ein Logo „gestickt“ ist, umso besser bleibt es dem Betrachter und der Betrachterin im Gedächtnis und hat damit einen guten oder weniger guten Wiedererkennungswert. Ich gebe zu, mein eigenes Logo ist hier kein sehr gutes Beispiel. Wesentlich besser funktioniert das Logo der Deutschen Bank, das kennt jeder und es ist mit seiner schrägen Linie, die eine gute Bilanz und aufsteigende Börsenkurse symbolisiert, im Kasten – Bankhaus – wirklich hervorragend gelungen. Na gut, das gelbe M kennt auch jeder, aber mit Essen hat es eigentlich wenig zu tun. Auf jeden Fall hat die Geschäftsform (z.B. GmbH) im Logo nichts zu suchen. Vielleicht hast du Lust, Dein Logo noch etwas zu vereinfachen, weniger ist mehr.

 

  • Was passiert um Dein Logo rundum? An dieser Stelle sind kurz zwei Dinge zu erwähnen. Wo auch immer das Logo platziert wird, braucht es etwas Freiraum. Es soll besser keine unruhigen Hintergründe oder Fotos überlappen und immer ein bisschen Abstand zum Text haben. Der Text wiederum sollte in einer „Hausschrift“ gesetzt sein, idealer Weise immer dieselbe und am allerbesten in einer definierten, passenden Farbe. Ungünstig ist es, wenn Text in einer schönen Schreibschrift zu klein gesetzt wird. Das ist schwer lesbar.

Logocheck: Eine Liste zum Logocheck kann bei mir kostenlos und unverbindlich per E-Mail angefordert werden: what@cvkry-yvavr.qr

 

Dieser Beitrag wurde erstellt von Tina Jung von Pixel und Linie

Tina Jung

 

 

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