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Cordula von Rymon-Lipinski Blogbeitrag Überschrift

Meine ersten Eindrücke als neues Mitglied bei den Unternehmerinnen Ried

Was entsteht, wenn Unternehmerinnen einander wirklich zuhören?

Meine ersten Eindrücke als neues Mitglied bei den Unternehmerinnen Ried

Neu in ein bestehendes Netzwerk zu kommen, ist mit Neugier verbunden – aber auch mit einigen Fragen.

Kennen sich dort längst alle? Finde ich meinen Platz? Wie erzähle ich von meinem Business, ohne daraus einen kleinen Werbevortrag zu machen? Und passt ein eher leises Thema wie Achtsamkeit überhaupt in ein Netzwerk, in dem es um Selbstständigkeit, Sichtbarkeit und unternehmerisches Wachstum geht?

Mit diesen Gedanken bin ich zu den Unternehmerinnen Ried gekommen.

Bei meinen ersten Begegnungen habe ich schnell gemerkt: Die Frage „Was machst du?“ ist hier nicht das Ende eines kurzen Vorstellungsrituals, sondern häufig der Anfang eines echten Gesprächs. Es wird nachgefragt, zugehört und aus unterschiedlichen Blickwinkeln weitergedacht.

Das hat mir das Ankommen leicht gemacht.

 

Unterschiedliche Wege – und trotzdem viele Gemeinsamkeiten

Bei den Unternehmerinnen Ried treffen Frauen aus ganz verschiedenen Branchen aufeinander. Einige führen ihr Unternehmen schon lange, andere bauen gerade etwas Neues auf oder entwickeln ihr Angebot weiter.

Gerade diese Unterschiede machen den Austausch wertvoll. Denn auch wenn die beruflichen Inhalte sehr verschieden sind, ähneln sich viele der Fragen dahinter:

Wie werde ich mit meinem Angebot sichtbar, ohne mich zu verbiegen? Wie gehe ich mit Unsicherheit um? Was passt wirklich zu mir und meinem Business? Und wie gelingt es, bei all den Aufgaben nicht selbst aus dem Blick zu geraten?

Nicht jede Unternehmerin braucht darauf dieselbe Antwort. Manchmal ist eine Erfahrung hilfreich, die eine andere bereits gemacht hat. Manchmal eröffnet eine unerwartete Rückfrage eine neue Perspektive. Und manchmal tut es einfach gut zu merken, dass bestimmte Zweifel und Herausforderungen nicht nur den eigenen Weg begleiten.

 

Ein Netzwerk ist mehr als eine Sammlung von Kontakten

Blogbeitrag von Cordibri Visitenkarten Austausch Netzwerk

Ein Netzwerk wird nicht automatisch wertvoll, nur weil viele Menschen zusammenkommen. Entscheidend ist, wie sie einander begegnen.

Bleibt es beim Austausch von Visitenkarten und Angeboten? Oder entsteht Raum für Fragen, unfertige Gedanken und unterschiedliche Sichtweisen?

Mein erster Eindruck bei den Unternehmerinnen Ried ist, dass es um mehr geht als darum, möglichst schnell den nächsten geschäftlichen Kontakt zu knüpfen. Es geht auch darum, voneinander zu lernen, Erfahrungen weiterzugeben und Ideen gemeinsam wachsen zu lassen.

Für mich hat das viel mit Achtsamkeit zu tun.

Achtsamkeit beginnt nicht erst mit einer Meditation. Sie zeigt sich auch darin, wie wir miteinander sprechen: ob wir wirklich zuhören, neugierig bleiben und der anderen nicht sofort erklären, was sie tun sollte.

Gerade im beruflichen Alltag, in dem vieles schnell gehen muss, ist das nicht selbstverständlich.

 

Auch leise Themen gehören ins Business

Mit Cordibri gestalte ich alltagstaugliche Angebote rund um Achtsamkeit, Meditation und Entspannung – nicht als weiteres Selbstoptimierungsprojekt, sondern als Unterstützung, wenn der Kopf voll ist, die Anspannung steigt und im Alltag Übergänge fehlen. Das betrifft auch Selbstständige: Zwischen Kundenterminen, Entscheidungen, Buchhaltung und Sichtbarkeit sind Aufmerksamkeit und Kraft nicht unbegrenzt.

Meine Perspektive verbindet meine Ausbildung als Achtsamkeits- und Meditationslehrerin mit mehr als 20 Jahren im Tanzsport als Turniertänzerin und Trainerin sowie meinem Alltag als dreifache Mutter zwischen Familie, Teilzeitjob und Cordibri.

Weil für lange Meditationen nicht immer Zeit ist, stehen bei mir kleine, realistische Schritte im Mittelpunkt: Spannung bewegen, die Aufmerksamkeit im Moment verankern und Gedanken bewusst sortieren. Diese lebenspraktische Sicht auf Achtsamkeit möchte ich künftig in das Netzwerk einbringen.

 

Mein erster Eindruck ist ein Anfang

Ich bin noch neu bei den Unternehmerinnen Ried. Viele Frauen und ihre Unternehmen werde ich erst nach und nach kennenlernen. Deshalb möchte ich aus meinen ersten Eindrücken auch noch kein fertiges Urteil machen.

Was ich aber bereits mitnehme: Ich muss hier nicht lauter werden, um sichtbar zu sein. Ich darf von meiner Arbeit erzählen, Fragen stellen, zuhören und mich Schritt für Schritt einbringen.

Darauf freue ich mich – ebenso wie auf neue Begegnungen, unterschiedliche Sichtweisen und Ideen, die vielleicht erst im gemeinsamen Austausch entstehen.

Dieser Beitrag wurde verfasst von Cordula von Rymon-Lipinski.

Mit Cordibri – Achtsamkeit & Entspannung gestaltet sie körpernahe und alltagstaugliche Angebote rund um Achtsamkeit, Meditation und Entspannung – ohne Leistungsdruck und ohne komplizierte Methoden.

Comments (3)

  1. Catharina Bach
    29. September 2026

    Ein wirklich schöner Blogbeitrag von Cordula! Ich freue mich sehr, dass sie und ihre Arbeit ein Teil des UR-Netzwerks geworden sind.

  2. Sabine
    29. September 2026

    Vielen Dank Cordula, ein sehr schöner Bericht. Und ein grosses Kompliment an uns „alte Hasen“, dass unsere Ideen gelingen. 😃

    • Sandra Gertzen
      29. September 2026

      Das hast Du schön gesagt, liebe Sabine:-) Danke Dir.

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